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Haiger

Ls Marburg

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Haiger

Hallo,

gestern war ich am Bf Marburg, den hab ich mir natürlich mal genauer angesehen.

Da ist mir 2 Ls aufgefallen wo es im Spiel nicht gibt, zwischen W100 u. W104 . Da kann man vielleicht nur ne Lok oder so reinstellen ist aber dennoch nützlich.

Keine Ahnung ob das früher auch schon so war.

darüber hinaus, Niederwalgern und Lollar waren ja auch mal im gespräch, wären echt geile Bf, die lassen ja heut noch erahnen was da mal los war.

Gerade von der mittleren Größe in DB Zeiten bin ich angetan.

Grüße Timo

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michi15849

Hallo Timo,

ich kenne die Bilder von damals und den aktuellen Tisch nicht, aber ich vermute einmal, dass seit dieser Zeit aus dem Jahr 1974 (?) die beiden Ls noch nicht vorhanden waren und deshalb in dieser Simulation nicht nachgebaut wurden.

Niederwalgern und Lollar wäre zwar auch nett eine Simulation zu bauen, aber da ja Nopileos gerade eine längere Auszeit von Signalsoft nimmt, ist das Projekt mehr oder weniger auf Eis.

Freundliche Grüße

Michael

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Nopileos

Moin,

Marburg wurde mit einem originalen Stelltischplan nachgebildet. Lediglich der obere Bereich mit Cölbe wurde raufgesetzt, Mitte der 70er war Cölbe eigentlich noch selbständig mit zwei mechanischen Stellwerken und Flügelsignalen. Allerdings wurde Cölbe kurze Zeit später elektrisiert und, wie auf unserem Tisch auch dargestellt, in Marburg dem Tisch aufgesetzt. Alle Signale entsprechen dem damaligen Stand. Wir haben uns damals für das Aufsetzen von Cölbe entschieden, damit eine Verknüpfung mit Kirchhain erfolgen konnte und um den Abzweig der Nebenbahn in Cölbe simulieren zu können. Ich denke, der kleine zeitliche Fehler lässt sich mit dem Spaß am Marbuger Stellwerk aufwiegen.

Niederwalgern und Lollar waren bereits Mitte der 70er Jahre zusammengeschrumpft. Der Großteil der dortigen Gleise rosteten schon vor sich hin, vergleichbar Kirchhain. Damals wurde bereits kräftig zentralisiert. Die Hochzeiten der Nebenbahnen sowie der kleineren Bahnhöfe waren da schon einige Jahre vorbei. Der Stückguttransport wurde bereits auf die Straße verlagert, Nebenbahnen wurden bereits durch eine schlechte Fahrplangestaltung unattraktiv gemacht, man arbeitete bereits auf Stilllegungen hin. In Kirchhain zb wurde bereits mit dem nächsten Fahrplan der Personenverkehr auf der Nebenbahn nach Gemünden eingestellt und auch der tägliche Güterzug Kirchhain <-> Gemünden fiel sehr oft aus oder fuhr und kam mit lediglich ein oder zwei Wagen. Die Köf in Kirchhain wurde auch nur noch zwei drei Mal am Tag bewegt, einmal für kurze Rangierarbeiten im Bahnhof und dann die Tagestour zur Tapetenfabrik. Mehr war da nicht mehr.

Niederwalgern und Lollar waren schon damals eigentlich nicht mehr als Durchgangsbahnhöfe der Main-Weser-Bahn. Insofern könnte man bei einer Simulation von den beiden Bahnhöfen nicht die große Action erwarten, mal unabhängig davon, dass die beiden Bahnhöfe eh aufgeschoben sind. Niederwalgern wäre grundsätzlich kein Problem, allerdings wurden mir die zugesagten Pläne für Lollar leider nicht zugesandt. Vorhandenes Material macht leider auch keinen detaillierten Tisch möglich.

Viele Grüße

Stefan

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Haiger

Hallo ihr beiden,

vielen Dank für die Antworten, damit hätte ich dann auch fast gerechnet, wollte mal einfach fragen.

Wenn wir schon bei dem Thema sind, wie erfolgt denn die Ansteuerung der Bü auf den Nebenbahnen?

ich kenne ein Stw, Strecke mit Bü mit Halbschranken, da läuft der Bü erst zu wenn der Zug einen Kontakt überfahren hat und man voher eine Fahrstraße eingestellt hat.

ich denke mal somit ist der Bü nicht zu lange zu.

Stefan, Du hast ja die beiden Stw in der Sim gebaut oder? Die gefallen mir sehr, ich hab schon viele Std damit gebracht, jedes hat seinen ganz eig. Reiz.

Auch mit Kirchhain kann man viel machen. Morgens macht es am meisten Spaß mit den Ng die man bilden muss. Mit der Köf rangier ich dann immer noch extra Wagen wo

ich von nem Ng rausnehme. Schade das es mit der Schlüsselweiche noch nicht geht. Welche Funktionen haben eig. die Gleise rechts unten, da wo man um Wagen rumfahren

kann 820 oder so? Ich hab noch Buchfahrpläne (Bd Kassel) aus der Zeit, da könnten die Nebenstrecken mit dabei sein, bei Interesse --PN, und ich schau mal genauer.

Danke für die Infos. na ja vielleicht wird das ja noch wenigstes was mit Niederwalgern ;)

So viele Grüße

Timo

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Nopileos

Moin Timo,

die BÜs der Nebenbahnen wurden wie du selbst schreibst durch Kontakte am Gleis ausgelöst sobald der Zug darüber gefahren ist, aber nur wenn eine Fahrstraße eingestellt war. Gesichert waren die Bahnübergänge mit BÜ0 und BÜ1, selbst beim Verlassen des Bahnhofs Kirchhain Richtung Nieder-Ofleiden. Die Schranken waren also trotz HP2 (Gleis 4 und 5) bzw HP1 (Gleis 7) geöffnet und erst kurz vor Passieren der BÜ-Überwachung blinkte auch das BÜ1. Lange durften die Schranken nicht zu sein, da dort eine Bundesstraße gequert wurde. Kritisch wurde es zb, wenn der Schotterzug aus Richtung Nieder-Ofleiden wegen dem Kirchhainer Einfahrsignal HP0 anhalten und bei HP2 neu anfahren musste. Die V100 brauchte ewig, bis sie mit der Last am Haken wieder Tempo hatte, da blieb der BÜ schon mal zehn Minuten zu, was sich natürlich bei einer Bundesstraße derbe ausgewirkt hat. Bei Rangierfahrten musste der jeweilige BÜ manuell vom Rangierabteilung ausgelöst werden, also kurz vor dem BÜ anhalten, per Schlüssel den BÜ einschalten und warten bis die Schranke unten war.

Die Personenzugläufe sind 1:1, da ich ein altes Kursbuch zur Hand hatte. Die Güterzüge sind fiktiv, wobei ich zu der Zeit zig Stunden auf dem Stellwerk Kirchhain verbracht habe und die Güterzüge der Nebenbahn noch sehr präsent sind. Mehr fuhr damals auf den Nebenbahnen nicht. Auch die Güterzüge der Main-Weser-Bahn sind fiktiv, wobei auch da nach meiner Erinnerung die Zugdichte gut getroffen ist. Die Main-Weser-Bahn war schon damals die Güterstrecke, um Kassel<->Fulda für die Schnellzüge frei zu haben.

Rechts unten waren früher noch zwei Getreidesilos, die von der Bahn bedient wurden. Außerdem hatte die Bundeswehr dort einige Kesselwagen stehen. Mehr war da selbst Mitte der 70er nicht mehr. Richtig Action kam einmal auf, als einer der Getreidesilos in Flammen auf ging und mangels Lokführer der damalige Weichenwärter von KN (Mechanisches Stellwerk Kirchhain Nord) mit der Köf ratzfatz die Kesselwagen weg bewegen musste. Es war schon skuril, dass ich als etwa 11 jähriger Piefke damals allein auf dem mechanischen Stellwerk KN war, die Weichen schmiss (Ist echt nicht einfach für so einen schmächtigen Piefke :D ), damit der eigentliche Weichenwärter die Kesselwagen mit der Köf aus dem Brandbereich wegfahren konnte. Nebenbei musste ich dann auch noch die Teilfahrstraßen für die Main-Weser-Bahn einstellen, inklusive Weichen, Signale und Fahrwegprüfung.

Niederwalgern wird zumindest von mir wohl nicht mehr verwirklicht werden. Meine Interessen haben sich etwas verlagert und derzeit sieht es nicht so aus, dass ich mich hier noch einmal aktiv beteilige.

Viele Grüße

Stefan

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Helmut

Moin Stefan,

es ist einerseits schön wieder von dir zu hören. Andererseits finde ich es schade, dass du dich hier wohl nicht mehr aktiv beteiligen wirst. Dein Weggang war und ist bis heute deutlich spürbar. Aber es ist deine Entscheidung und wir müssen sie akzeptieren.

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Haiger

Die alten Dinger sind schon toll. Was fehlt den v. Lollar? Ich habe nun eine Skizze der Signale und der Sbk Strecke mit Nachbar Bf Stand 1967 mit kurzer Beschreibung. Die Beschleunigungs/Verzögerungsanzeiger hätten was :)

Grüße und Frohe Weihnachten

Timo

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signalsoftRC

Eine Reihe von aeltere Stellwerke.

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Haiger

In dem Plan ist alles zu sehen, auch die Standorte der Einfahr/Ausfahrsignale der Nachbarn. 1967 hatte Frohnhausen noch Formsignale. Von nem anderen Bf konnte ich einen Rangierplan v. 1970 auftreiben.

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Guest
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