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Martin

Analyse Überlastung Deutsche Bahn Strecke Frankfurt-Fulda

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Martin

Lieber Fahrdienstleiter,

 

anbei ein Link zur Überlastung der oben genannten Strecke, auch interessant als Hintergrundwissen zur Simulation:

 

https://fahrweg.dbnetze.com/resource/blob/2872830/37cca884fc5f59e2f39bd56aefa9c181/PEK---Strecke-3600-data.pdf

 

Auffällig ist eine Ungleichverteilung Nord-Süd der Güterzüge je nach Tageszeit. Die Profis werden es schon lange wissen, aber mir war es noch nicht so bewusst,

 

Viele Grüße

Martin

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Helmut

Hallo Martin,

 

das ist eine interessante Info, auch was die Planungen angeht. 

 

Verwundert haben mich die geplanten Kosten für eine zusätzliche Weichenverbindung (2 weitere Weichen) in Fulda Bronnzell mit mehr als 4 Mio. Euro. Weiß jemand, warum das so teuer werden wird?

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SpDrSimulant

Hallo allseits,

 

ja, das ist ein sehr interessanter Einblick 'hinter die Kulissen' Danke an Martin dafür!

 

Interessant auch die 'Geschwindigkeit' derariger Vorgänge: Daten und Erhebungen aus dem Jahr 2009 führen in 2018 zu einem Plan, der bis 2021 umgesetzt sein soll. Wow!

 

@Helmut: Wenn ich den Text richtig verstehe geht es in Bronzell nicht nur um zwei neue Weichen. Die beiden alten sollen abgebaut werden -> also quasi doppelte Kosten. Aber teuer ist's trotzdem...

 

Grüße,

 

Christian

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Helmut
vor einer Stunde schrieb SpDrSimulant:

Wenn ich den Text richtig verstehe geht es in Bronzell nicht nur um zwei neue Weichen. Die beiden alten sollen abgebaut werden -> also quasi doppelte Kosten. Aber teuer ist's trotzdem...

Ja, stimmt. Das steht so im Text. Ich hatte mich an der Zeichnung orientiert. Dort sind die alte und die neue Weichenverbindung drin. Aber für das Geld könnte man ja ein neues Empfangsgebäude in Fulda bauen. 🙂

 

Wenn man die Weichen nur verschiebt, dann gibt es für Fahrten von und besonders nach Gersfeld nur die Möglichkeit über 257 und 357 zu fahren. Und Güterzüge, die nach 256 oder in den Gbf zum Zwischenhalt halt sollen, könnten dann auch nicht zeitgleich fahren (oder müssten in Bronnzell alle Gleise kreuzen). Im Moment geht das und für die HLB gibt es freie Auswahl bei der Ausfahrt. Wenn man schon da ran geht, dann doch besser ohne weitere Einschränkungen, auch wenn zwei Weichen mehr gewartet werden müssen. Anscheinend gibt es ja wieder Geld für die Infrastruktur bei der Bahn.

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Martin

Es gibt noch zwei weitere Veröffentlichungen dieser Art, Remagen-Hürth und Köln Hbf- Köln-Mülheim; zum ersten hier der Link als Beispiel:

 

https://fahrweg.dbnetze.com/resource/blob/1357670/2650516d96012bf88c3438a0eaf00370/pek_strecke_2630-data.pdf

 

Komischer Weise immer da oder in der Nähe der Signalsoft-Simulation 🙂

Ein Zeichen dafür, dass die Strecken gut ausgesucht wurden - immer etwas zu tun.

 

Grüße

Martin

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scorpion70

Hallo zusammen,

 

erst einmal Danke für die beiden Links.

Zur obigen Frage, neben den Kosten für die beiden Weichen und deren Einbau und dem Ausbau der beiden alten Weichen kommen noch die Kosten für die Versetzung der beiden Einfahrsignale, da sich mit der Weichenverbindung auch der maßgebliche Gefahrenpunkt in Richtung freier Strecke verschoben hat. Im Stellwerk selber sind auch einige Anpassungen erforderlich, die geprüft und dokumentiert werden müssen. Ebenfalls angepaßt werden muß die LZB. Da kommt dann schnell einiges zusammen.

 

Gruß

 

Jan

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Helmut

Hallo Jan,

 

trotzdem sind mehr als 4 Mio. € doch ein bisschen happig: Ausbau alte Weichen 1 Mio, Einbau neue Weichen 1 Mio, Umsetzen der beiden Signale mit Gleismagneten 1 Mio, Umprogrammieren des Rechners für die LZB und Auswechseln von ein paar Relais beim Stellwerk 1 Mio? Oder wie soll die Summe zusammenkommen.

Der Rückbau des Neuen Schlüchterner Tunnels von zwei- auf eingleisigen Endzustand wurde für 8 Mio € vergeben. Der Tunnel ist 4 Kilometer lang, beide Gleise mit fester Fahrbahn wurden ausgebaut und eine neue feste Fahrbahn für die eingleisige Strecke eingebaut.

Naja, wird schon hoffentlich richtig sein. Sonst sollte sich der Bundesrechnungshof mal drum kümmern.

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